Schon beim Kauf von Leela war klar, dass sie eine Therapiehündin werden soll.

Ab der ersten Woche haben wir deshalb an diesem Vorhaben gearbeitet. Schon als Welpe durfte sie einmal die Woche mit in eine Kindergruppe um dort erste Erfahrungen zu sammeln.

Im Alter von 9 Monaten haben wir dann an einem Beginner Kurs in Nottuln teilgenommen. In diesem werden die ersten Schritte der Ausbildung erklärt, der Hund wird auf seine Tauglichkeit geprüft und grundlegende Übungen werden eingeführt.

2014 startet dann die eigentliche Ausbildung in Bösensell.

Bestandteile der Ausbildung waren:

  • 65 Theorie- und Trainingsstunden
  • 30 begleitete Übungstherapiestunden
  • Trickhundkurs
  • Apportierkurs
  • Zwischen- und Abschlussprüfungen

Da Gehorsam zu den wichtigsten Eigenschaften eines Therapiehundes gehören, lag ein Schwerpunkt der Ausbildung auf der Unterordnung. Dazu gehörte nicht nur Sitz und Platz, sondern auch Übungen wie das verlässliche Laufen an der Leine, auch mit fremden Personen, Kindern oder am Rollstuhl bzw. Rollator.

 

Der andere große Schwerpunkt lag auf der Therapiearbeit. Leela und besuchten in der Zeit wöchentlich verschiedene Einrichtungen, wie

  • Kindergärten
  • Grundschulen
  • Altersheime
  • eine geschlossene Therapieeinrichtung
  • Wohnheime für Mehrfachbehinderte

Wir erarbeiteten Therapiekonzepte und setzten diese unter Anleitung eines Trainers um.

Durch diese Ausbildung ist Leela in allen Bereichen einsetzbar, auch wenn ihre Hauptaufgabe, durch meine berufliche Einbindung, in der Schule liegt.